Stamm, Rinde, Äste und Krone

Der Baum ist gekennzeichnet durch sein massige Größe. Er kann bis zu 25 m hoch werden, bei einem Durchmesser von 10 m und damit einem Umfang von ca. 30 m (13). Der Stamm ist prall geschwollen (13) und besitzt außen eine harte und innen faserige, bis 2,5 cm dicke Borke (16). Diese ist rötlichbraun bis grau und kann glatt oder pockennarbig sein (13, 16). Mit den Fasern kann der Baum bis ca. 150 m3; Wasser aufnehmen. Wenn der Baobab seine Blätter verliert, kann er vermutlich mit Hilfe einer Schicht unter der Rinde Photosynthese betreiben (13). Je nach Entwicklungsphase und manchmal auch abhängig vom Standort ist die Form der Baobabs unterschiedlich. So kann der Baum kegelförmig, zylindrig, flaschenförmig oder spitz sein. Die Zweige sind irregulär und lang. Junge Äste sind oft filzig und wenig behaart (13). Die runde, ausladende Baumkrone besteht aus knochigen und unförmigen Ästen und Zweigen, die im unbelaubten Zustand oft an ein Wurzelsytem erinnern (15).

Wurzeln

Junge Bäume und Setzlinge haben Pfahlwurzeln. Diese verschwinden, sobald der Stamm Wasser speichern kann (1). Später entsteht daraus ein Lateralwurzelsystem, wobei ausgewachsene Baobabs ein relativ flaches Wurzelsystem aufweisen, dass sich über große Flächen (bis zu 100 m) erstreckt (15), aber nur maximal 2 m tief ist. Das ist mit ein Grund, warum ältere Bäume manchmal umkippen (13).