Gewinnung des Fruchtfleisches (Pulpe)

Trockene ganze Früchte werden geerntet. Anschließend öffnet man die Früchte und entnimmt daraus das trockene Fruchtfleisch mit den Samen. Die Trennung von Samen und Pulpe erfolgt mechanisch. Das trockene Fruchtfleisch wird gemahlen und gesiebt (20, 23).

Gewinnung der roten Faser

Nach der Ernte der Früchte, werden diese geöffnet und das so genannte Bouye (Boi), bestehend aus Fruchtfleisch und Samen, entnommen. In der geöffneten Frucht befindet sich dann noch die rote Faser, das Strukturgewebe der Frucht (23).

Gewinnung Saat und Öl

Gewinnung der Kerne
Die Samen werden für mehrere Stunden in heißem Wasser gekocht, anschließend mechanisch enthüllt und getrocknet (26).

Gewinnung von Samenöl
Die Schale der Samen ist relativ hart, sodass für die Gewinnung eine Ölpresse benötigt wird (20). Das Öl ist nicht so bekannt (13) wie z. B. die Pulpe, möglicherweise ist die aufwendige Gewinnung des Öls hierfür ein Grund.

Traditionelle Samenbehandlung
Traditionell werden die Samen an der Sonne getrocknet, geröstet und/oder fermentiert. Durch diese Prozesse werden unerwünschte Stoffe reduziert bzw. eleminiert (3).

Ernte der Blätter

Mit der Regenzeit beginnt die Erntezeit der Blätter. In den Regionen Afrikas werden die Blätter nach der Ernte sofort getrocknet und gelagert, damit diese in der Trockenzeit zur Verfügung stehen (1). Bestimmte Bäume liefern sehr wohlschmeckende Blätter (1). Die Kunst besteht also darin, die guten Blätter zu finden und diese schonen zu trocknen und zu verarbeiten.

Herstellung von Blattpulver (lalo)
Nach der Ernte werden die Blätter von Astresten und Strünken befreit und im Schatten, z. B. auf Matten unter Bäumen, bis zu 5 Tage getrocknet. Dann werden sie fein vermahlen und für die spätere Verwendung in luftdichte Gefäße gefüllt (20).